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Freitag, 31. Juli 2009
Über das Tauchen
shogg, 13:02h
Taucherkrankheit
Beim Abtauchen nimmt das Blut durch die Druckerhöhung mehr Stickstoff als gewöhnlich aus der Atemluft auf. Diesen Vorgang bemerkt der Taucher nicht. Bis zu einer Wassertiefe von zehn Meter ist die zusätzliche Stickstoffaufnahme unbedenklich, ein Aufstieg zur Oberfläche sofort und ohne Schwierigkeiten möglich. Bei Tiefen ab zehn Meter aber wird es kritisch: Der vorher gelöste Stickstoff wird beim Auftauchen wieder frei - das Blut beginnt beim zu schnellen Aufstieg zu schäumen. Die Folgen reichen von Krämpfen, Lähmungen und Taubheit bis zum langsamen, qualvollen Tod.
Tiefenrausch
Ab einer Wassertiefe von etwa 35 Meter besteht die Gefahr des gefürchteten Tiefenrauschs. Diese Erscheinung, deren Ursachen bis heute kaum bekannt sind, setzt meist schlagartig ein. Das Denk- und Handlungsvermögen ist eingeschränkt; es kommt zu Depressionen, oder der Orientierungssinn verschwindet. Grundsätzlich ist jeder Taucher tiefenrauschanfällig; nur die Auswirkungen sind je nach Konstitution verschieden. Deshalb gilt beim Tauchen der Grundsatz: Ein Alleingang ist lebensgefährlich!
Lungenautomat
Die Aufgabe des Lungenautomaten ist es, die unter Druck stehende Flaschenluft je nach Bedarf an die Lunge abzugeben. Da die Lunge nur relativ wenig Sogwirkung aufbringen kann, muß diese Kraft über ein Hebelsystem entsprechend verstärkt werden, um das Luftventil zu öffnen oder zu schließen. Durch die geringe Saugleistung der Lunge ist auch Schnorcheltauchen nur bis maximal 0,7 Meter Tiefe möglich. Darunter preßt der Wasserdruck den Atem aus der Lunge.
Neoprenanzug
An Land fühlt man sich bei 15 Grad Celsius an sich relativ wohl; unter Wasser scheint die gleiche Temperatur jedoch unangenehm kalt. Der Grund: Wasser leitet die Körperaußentemperatur von 28
Grad Celsius schneller ab als die Luft. Schutz bietet dem Taucher der Neoprenanzug, bestehend aus Moosgummiplatten von drei bis fünf Millimeter Stärke. Moosgummi isoliert durch Millionen eingeschlossener Luftbläschen die Haut vom umgebenden Wasser. Ergebnis: Durch den Thermosflascheneffekt bleibt's innen warm. Die Haut nimmt übrigens keinen Sauerstoff auf; die Hautatmung gibt es nicht Die Ursache für Atembeschwerden, meist über Wasser bei hoher Außentemperatur, ist die vom Körper reduzierte Wärme: Da sie durch den isolierenden Anzug nicht abgeleitet werden kann, erhöht sich die Kreislauftätigkeit bis zum Kollaps.
Beim Abtauchen nimmt das Blut durch die Druckerhöhung mehr Stickstoff als gewöhnlich aus der Atemluft auf. Diesen Vorgang bemerkt der Taucher nicht. Bis zu einer Wassertiefe von zehn Meter ist die zusätzliche Stickstoffaufnahme unbedenklich, ein Aufstieg zur Oberfläche sofort und ohne Schwierigkeiten möglich. Bei Tiefen ab zehn Meter aber wird es kritisch: Der vorher gelöste Stickstoff wird beim Auftauchen wieder frei - das Blut beginnt beim zu schnellen Aufstieg zu schäumen. Die Folgen reichen von Krämpfen, Lähmungen und Taubheit bis zum langsamen, qualvollen Tod.
Tiefenrausch
Ab einer Wassertiefe von etwa 35 Meter besteht die Gefahr des gefürchteten Tiefenrauschs. Diese Erscheinung, deren Ursachen bis heute kaum bekannt sind, setzt meist schlagartig ein. Das Denk- und Handlungsvermögen ist eingeschränkt; es kommt zu Depressionen, oder der Orientierungssinn verschwindet. Grundsätzlich ist jeder Taucher tiefenrauschanfällig; nur die Auswirkungen sind je nach Konstitution verschieden. Deshalb gilt beim Tauchen der Grundsatz: Ein Alleingang ist lebensgefährlich!
Lungenautomat
Die Aufgabe des Lungenautomaten ist es, die unter Druck stehende Flaschenluft je nach Bedarf an die Lunge abzugeben. Da die Lunge nur relativ wenig Sogwirkung aufbringen kann, muß diese Kraft über ein Hebelsystem entsprechend verstärkt werden, um das Luftventil zu öffnen oder zu schließen. Durch die geringe Saugleistung der Lunge ist auch Schnorcheltauchen nur bis maximal 0,7 Meter Tiefe möglich. Darunter preßt der Wasserdruck den Atem aus der Lunge.
Neoprenanzug
An Land fühlt man sich bei 15 Grad Celsius an sich relativ wohl; unter Wasser scheint die gleiche Temperatur jedoch unangenehm kalt. Der Grund: Wasser leitet die Körperaußentemperatur von 28
Grad Celsius schneller ab als die Luft. Schutz bietet dem Taucher der Neoprenanzug, bestehend aus Moosgummiplatten von drei bis fünf Millimeter Stärke. Moosgummi isoliert durch Millionen eingeschlossener Luftbläschen die Haut vom umgebenden Wasser. Ergebnis: Durch den Thermosflascheneffekt bleibt's innen warm. Die Haut nimmt übrigens keinen Sauerstoff auf; die Hautatmung gibt es nicht Die Ursache für Atembeschwerden, meist über Wasser bei hoher Außentemperatur, ist die vom Körper reduzierte Wärme: Da sie durch den isolierenden Anzug nicht abgeleitet werden kann, erhöht sich die Kreislauftätigkeit bis zum Kollaps.
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